Feuerwehren: Bürgermeister Herrmann dankte fürs Engagement
Bensheim. Die Freiwillige Feuerwehr ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsarchitektur der Stadt, sie ist auch eine zuverlässige und unverzichtbare Einsatztruppe, wenn Hilfe, gleich welcher Art, benötigt wird. Das machte Bürgermeister Thorsten Herrmann in der Sitzung des Wehrführerausschusses der Stadt Bensheim deutlich.
Die Führungskräfte der zehn Bensheimer Wehren hatten sich im Gerätehaus in Schwanheim zum letzten Mal in diesem Jahr getroffen. Der Bürgermeisterwechsel war außerdem Anlass, gegenseitig für zwölf gute gemeinsame Jahre zu danken. Stadtbrandinspektor Willi Plaschke hatte zunächst kurz an die zurückliegenden Monate mit einem Riesenprogramm erinnert und für die enorme Leistung und gute Zusammenarbeit gedankt.
Allein für den Hessentag seien von der Vorbereitung bis zur Abwicklung insgesamt 10 300 Einsatzstunden angefallen, wobei darin auch die Einsatzstunden der externen Wehren enthalten sind. Alles sei reibungslos verlaufen, und auch bezüglich der Kosten sei man im Budgetrahmen geblieben.
Für „zwölf Jahre sehr gute Zusammenarbeit“ bedankte sich Plaschke bei Bürgermeister Herrmann. Er habe für die Belange der Bensheimer Wehren immer ein offenes Ohr gehabt, und wenn es etwas zu regeln gab, habe immer alles gut geklappt. Ganz pragmatisch stellte der Stadtbrandinspektor fest, dass es in den vergangenen zwölf Jahren nicht überall so glatt gelaufen sei, aber „wer mit jedem gut Freund ist, taugt eh‘ nichts“.
Da ein erfahrener Feuerwehrmann weiß, dass es überall mal kritische Situationen geben kann, überreichte Plaschke als Andenken an die Bensheimer Wehr einen schützenden Einsatzhelm. Den nahm Thorsten Herrmann gerne entgegen und dankte den Brandschützern für ihre immer abrufbare Einsatzbereitschaft, ihr Engagement und ihre Führungsstärke. „Die Feuerwehr ist von Fachkompetenz und charakterlicher Stärke geprägt und genießt wie kaum eine andere Institution das Vertrauen der Bevölkerung“, dankte Herrmann vor allem für die tatkräftige Unterstützung beim Hessentag.
Beim Landesfest sei viel Energie freigesetzt worden. Daran werden auch die zehn Bubbles auf dem Hessentags-T-Shirt erinnern, das der Bürgermeister dem Stadtbrandinspektor mitgebracht hatte. Mitgebracht hatte er auch eine bunt bemalte Leinwand, die während des Hessentages von Kindern gestaltet worden war. Unter den vielen darauf ganz unterschiedlich festgehaltenen Eindrücken vom Hessentag war auch die Feuerwehr zu lesen.
Dass es die Stadt nicht nur beim Dank für die Einsatzbereitschaft belässt, sondern in die Leistungsstärke der Freiwilligen Feuerwehr investiert, zeigte die Finanzplanung für das kommende Jahr, die der Stadtbrandinspektor kurz vorstellte.
Danach fließen rund 1,258 Millionen Euro in den Brandschutz der Stadt Bensheim. Umgerechnet auf die 40 381 Einwohner der Stadt wäre das eine Aufwendung von 31,16 Euro pro Kopf. Diese Summe beinhaltet sowohl die Unterhaltung und den Betrieb der zehn Wehren als auch die 2015 geplanten Investitionen, wie beispielsweise die Erweitungs- und Umbaumaßnahme am Gronauer Feuerwehrgerätehaus. psp
© Bergsträßer Anzeiger, Samstag, 13.12.2014