Feuerwehr konnte schnell Entwarnung geben

Der Schein trügt: Was wie ein größerer Brand in einem Hochhaus an der Taunusanlage aussieht, ist in Wirklichkeit nur ein erhelltes Treppenhaus. Die Feuerwehr wurde am Montagabend zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand gerufen.

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Bensheim. Aufregung in der Taunusanlage: Am Montagabend um 20.11 Uhr wurde die Bensheimer Feuerwehr zu einem angeblichen Wohnungsbrand in einem der Hochhäuser gerufen. Im zehnten Stock sollte es demnach brennen.

Mit einem größeren Aufgebot rückte die Wehr mit 27 Mann an, hinzu kamen Polizei, Organisatorischer Leiter, ein Notarzt und drei Rettungswagen. „Hochhäuser sind Sondergebäude. Wenn es dort brennt, wird es meistens schwierig“, erklärte Stadtbrandinspektor Willi Plaschke. Ebenfalls alarmiert wurde die Bürstädter Feuerwehr mit einem Messzug, der mögliche Schadstoffe hätte nachweisen können.
Der Aufmarsch blieb im Viertel nicht unbemerkt, innerhalb kurzer Zeit hatten sich etliche Zaungäste eingefunden. Zu sehen gab es – zum Glück für alle Beteiligten – allerdings nichts. „Wir haben vom zehnten bis zum sechsten Geschoss alles kontrolliert, konnten aber nichts feststellen“, betonte der Stadtbrandinspektor. Vielleicht habe ein angebranntes Essen jemandem im Gebäude vermuten lassen, dass es brennen könnte.
Für die Bensheimer Brandbekämpfer war jedoch noch nicht Feierabend. Sie wurden direkt im Anschluss zu einem Haus an der Darmstädter Straße gerufen. Dort musste ein Tür geöffnet und eine verletzte Person an den Rettungsdienst übergeben werden. dr

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 14.01.2014