Kreisjugendfeuerwehr: Veranstalter zufrieden mit Ablauf des Zeltlagers auf dem Freizeitkickergelände in Bürstadt / Erfolgreiche Teilnehmer erhalten Jugendflamme I und II

Bürstadt/Bergstraße. Lagerleiter Lutz Machleid strahlt über das ganze Gesicht. Am letzten Abend des Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers in Bürstadt hat er auch allen Grund dazu: „Es war ein wunderschönes Zeltlager“, resümiert Machleid im Rückblick auf die vier ereignisreichen Tage.

Die Turnierleiter Tobias Walter und Andreas Garhofer, der die Abnahme der Leistungsspangen organisiert hat, können dem nur zustimmen.

Die Organisation hat reibungslos funktioniert, die Teilnehmer haben die zahlreichen Spiele und Attraktionen auf dem Freizeitkickergelände sichtlich genossen (wir berichteten).

XXL-Kickerturnier

Die Brandschützer aus Hofheim holten sich als Mannschaft den Sieg beim XXL-Kickerturnier. Ihre Gegner aus Grasellenbach und Winterkasten/Kolmbach landeten auf Platz zwei und drei. Schnellster beim Klettern und Rutschen über die aufblasbare Achterbahn war Kai Fenchel von der Feuerwehr in Zwingenberg. Philipp Weber aus Krumbach brauchte zwei Sekunden länger als der Sieger. Auf Platz drei landete Brandschützer Till Wetzel aus Erbach.

Am letzten Abend wurden auch die erfolgreichen Teilnehmer an den Prüfungen zur Jugendflamme I und II geehrt. Dazu marschierten elf stolze Mannschaften im Gleichschritt vor die Lagerleitung und ließen sich ihre Leistungsspangen an die Brust heften. Für sie begann danach ein wahrer Gratulationsmarathon. Nicht nur Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller, dessen Stellvertreter Werner Trares und die Mitglieder der Lagerleitung gratulierten, auch Bürstadts Stadtverordnetenvorsteherin Bärbel Schader und Erster Stadtrat Walter Wiedemann schüttelten fleißig Hände, während die 1200 Teilnehmer des Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers laut Beifall klatschten. Und den Gesichtern der eifrigen Nachwuchsbrandschützer war der Stolz über die Auszeichnung dabei deutlich anzusehen.

„Sehr zufrieden mit dem Ablauf“

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ablauf des Zeltlagers“, sagte Lagerleiter Machleid im Anschluss an die offizielle Abschiedszeremonie. „Alles war locker und easy“. Größere Verletzungen und Streit habe es nicht gegeben. Die Nachtruhe sei ebenso eingehalten worden. Außerdem lobte Machleid die Disziplin der Teilnehmer.

Einen kleinen Wermutstropfen bescherte allerdings die GEMA. Sie kassierte nicht nur einen Pauschalbetrag für die Lagerdisco, die am letzten Abend stattfand, sondern wollte im Vorfeld auch für jeden Lautsprecher, der das morgendliche Wecklied übertragen sollte, einen nicht unerheblichen Betrag. Dieser musikalische Weckruf wurde, angesichts der immensen Kosten, ersatzlos gestrichen, löste aber bei den Verantwortlichen großes Unverständnis aus.

Gestern haben die Teilnehmer – nach einem ausgiebigen Frühstück – die kleine Zeltstadt auf dem Freizeitkickergelände abgebaut.

Leider sind die Zelte in den letzten Stunden durch Regen noch einmal nass geworden. Das bedeutet: Die Unterkünfte müssen zu Hause alle noch einmal aufgebaut werden, damit sie dann richtig trocknen können. /sm

© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 09.07.2012