Aus der Statistik – Feuerwehr Bensheim-Mitte zieht Halbjahresbilanz / Zu 163 Einsätzen ausgerückt

BENSHEIM. Auch im zweiten Quartal des Jahres 2017 war die Freiwillige Feuerwehr Bensheim-Mitte oft gefragt. Insgesamt rückten die freiwilligen Helfer von April bis Juni 88-mal aus. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres gab es 85 Alarmierungen.

Neben einer Vielzahl an Brand- und Hilfeleistungseinsätzen, waren 25 Prozent der Alarmierungen ein Fehlalarm. Insgesamt wurden die Brandschützer in den ersten sechs Monaten des Jahres zu 163 Einsätzen gerufen.

Gleich am 1. April wurde ein Pkw-Brand gemeldet. Glücklicherweise stellte sich dieser Einsatz als Fehlalarm heraus. Es war lediglich ein qualmender Auspuff, worauf die Einsatzstelle schnell an die Polizei übergeben werden konnte.

Ein zuerst alarmierter Gebäudebrand stellte sich am 9. April als Heckenbrand vor einem Gebäude in der Dammstraße dar. Die Hecke konnte schnell mit 2 C-Rohren abgelöscht und das Gebäude dem Verantwortlichen übergeben werden.

In der Nacht zum 10. April wurden die Feuerwehrmänner und -frauen mit dem Stichwort „Gartenlaube brennt“ aus dem Schlaf gerissen. Hierbei unterstützten die Einsatzkräfte die schon vor Ort befindliche Feuerwehr Bensheim-Auerbach bei einer im Vollbrand stehenden Gartenhütte. Die Aufgabe der Bensheimer bestand darin, die unzureichende Wasserversorgung vor Ort mittels Pendelverkehr zu optimieren. Zudem unterstützte ein Trupp unter Atemschutz die Löscharbeiten am Objekt. Alle gebrauchten Materialien wurden anschließend in den Gerätewagen Nachschub eingeladen, in der Feuerwehr gereinigt und wieder auf den Fahrzeugen verlastet.

Beachtenswert ging es einige Tage später in der Taunusstraße für die Feuerwehr weiter. Hier wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät ein Entstehungsbrand im Bereich einer Heizung abgelöscht. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde ein Elektrolüfter eingesetzt und der Keller belüftet. Der Monat ging spektakulär mit einem im Vollbrand stehenden VW-Bus in der Rodensteinstraße zu Ende.

Angebranntes Popcorn

Neben den 33 Alarmierungen im Mai, hielten die freiwilligen Helfer zudem den Tag der Feuerwehr ab (wir haben ausführlich berichtet). Angebranntes Popcorn sorgte am 1. Mai für die Auslösung einer Brandmeldeanlage am Berliner Ring, wobei das Reaktivieren der Meldeanlage mit Problemen behaftet war. Neben einigen Fehlalarmen an Brandmeldeanlagen, wurde die Feuerwehr zu zahlreichen Pkw-Unfällen gerufen. Gleich drei Mal in nur einer Woche kam es zu teils schweren Verkehrsunfällen auf der Autobahn A 5. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstellen ab und stellten den Brandschutz sicher.

Erschöpfte Katze gerettet

Nicht nur auf der Autobahn unterstützte die Feuerwehr beim Befreien einer Person mit dem hydraulischen Rettungsgerät den Rettungsdienst. Auch stellte sich die Bensheimer Drehleiter oft als Hilfsmittel für die Retter dar. Eingesetzt wurde sie zur Rettung erkrankter Personen aus Obergeschossen, um die Weiterbehandlung der Patienten schnellstmöglich fortführen zu können.

Anfang Juni kam es in der Grieselstraße zu einem Einsatz. Auf dem Dach eines Hauses befand sich eine erschöpfte Katze, die zunächst von den Einsatzkräften gerettet und anschließend an den Besitzer übergeben wurde. Zu Hilfeleistungen wurden die freiwilligen Helfer im Juni insgesamt 15-mal gerufen. Diese gliederten sich unteranderem in Ölspuren, Hubschrauberlandungen am Stützpunkt und umgestürzte Bäume. Am 29. Juni kam es in einem Anwesen im Altgassenweg zu einem Wassereinsatz. Mit Hilfe von drei Wassersaugern wurde das Wasser aus einem ca. 125 Quadratmeter großen Keller gesaugt. red