Bensheim. Auch wenn im Augenblick die Eisdecken der heimischen Seen geschmolzen sind, die nächste Kaltfront kommt bestimmt und mit ihr die Gefahr, dass unachtsame Mitmenschen alle Warnungen ignorieren und das Eis betreten. Um auf den Notfall vorbereitet zu sein, übten die DLRG Heppenheim-Bensheim und Mitglieder der Feuerwehr Bensheim am Freitag gemeinsam die Rettung eines im Eis eingebrochenen Menschen.
Erschwert wurde die Übung durch die gewählte Uhrzeit, denn um 19 Uhr musste auch noch mit künstlichem Licht das Ufer und das nahe Gewässer ausgeleuchtet werden, um die Rettungsaktion durchführen zu können. Ein Taucher der DLRG simulierte im gut wärmenden Neoprenanzug den zu rettenden Eisläufer. Zunächst probten die Mitglieder der DLRG mit einem an einem Seil gesicherten Rettungsschlitten die Rettung, leider nicht unter ganz realistischen Umständen, da kein Eis vorhanden war, auf dem man den Schlitten zieht.
Aber auch im Wasser lief die Aktion zu voller Zufriedenheit ab. Danach zeigten die Feuerwehrmänner erfolgreich, wie man mit einem Boot die Rettungsaktion angehen kann. „Das Übungsziel war es, die Abstimmung im Ernstfall zwischen DLRG und der Feuerwehr zu verbessern. Das ist gelungen“, sagte Lars Wagenknecht, Vorsitzender der DRLG Heppenheim-Bensheim. TN/Bild: Neu
Bergsträßer Anzeiger
26. Januar 2010