Datum: 11. Oktober 2021 um 22:05 Uhr
Einsatzart: F3 
Einsatzort: Auerbach, Otto-Beck-Straße
Fahrzeuge: KdoW, ELW, LF 16/1, TLF 20/40, LF 10/6, GW A/S, MTF 1, DLK 23/12 (außer Dienst)
Weitere Kräfte: Brandschutzaufsichtsdienst, DRK OV Bensheim, Feuerwehr Auerbach, Feuerwehr Hochstädten, Kriseninterventionsteam, LNA, NEF, OLRD, Ordnungsamt, Polizei, Presse, RTH, RTW


Einsatzbericht:

Am Montagabend wurden die Brandschützer aus Bensheim sowie weitere Rettungsmittel zu einem Brand in einem Wohngebäude in die Otto-Beck-Straße nach Auerbach alarmiert. Aufgrund der Lage vor Ort, wurde die Alarmstufe schon nach einigen Minuten auf „F3 Y – Brennt Sondergebäude“ erhöht.Bei Ankunft der Einsatzkräfte aus Bensheim-Mitte waren die Kameraden aus Auerbach bereits vor Ort. Dort wurde die Lage von ihnen erkundet und die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung bereits eingeleitet. Das Feuer brach im zweiten Obergeschoss aus. Durch einen Sprung aus diesem, rettete sich eine Person noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr vor den Flammen. Hierbei zog sie sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Eine weitere Person konnte in der Anfangsphase von der Polizei aus dem Gebäude gerettet werden.Mit mehreren Trupps unter Atemschutz unterstützten die Bensheimer Brandschützer die Kameraden aus Auerbach bei der Brandbekämpfung. Unter anderem wurde diese über die Drehleiter durchgeführt und das Dach teilweise abgedeckt, um besser an den Brandherd zu gelangen. Durch die Brandbekämpfung im Innenangriff konnte ein Ausbreiten des Brandes verhindert werden. Weiterhin wurde mit dem Gerätewagen Atem- und Strahlenschutz, welcher mehrere Atemschutzgeräte an Bord hat, die Versorgung der Atemluft sichergestellt. Dort konnten die Kameraden ihre verbrauchten Geräte umtauschen. Am Feuerwehrhaus in Bensheim-Mitte wurde die Landung und der Start des Rettungshubschraubers „Christoph Gießen“, welcher die verletzte Person ins Krankenhaus flog, parallel abgesichert. Ca. 30 Minuten nach Alarmeingang konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Nach weiteren Nachlöscharbeiten konnte der Einsatz kurz nach Mitternacht beendet werden. Das Wohnhaus ist nach dem gestrigen Brand unbewohnbar. Die Bewohner des Hauses wurden an der Einsatzstelle durch die Rettungseinheiten betreut und in einer Einrichtung untergebracht.Im Feuerwehrhaus angekommen, war die Arbeit noch nicht ganz getan. Die Fahrzeuge mussten wieder einsatzbereit gemacht werden. So konnten die Feuerwehrmänner und -frauen gegen halb zwei ihren wohlverdienten Schlaf antreten.